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Unterwegs zur schwarzen Laber


Auf unserer Weiterreise wollen wir bei Europas grössten Therme in Erdingen Halt machen (neben dem Bier ein weiteres Highlight dieses Ortes). Aber wir merken schnell, dass dies keine gute Idee war - vorallem nicht an einem Samstag! Schon der rappelvolle PKW-Parkplatz lässt uns Böses ahnen und leider haben wir recht: die 60 Plätze auf dem angrenzenden Stellplatz sind restlos belegt. Gottseidank haben wir schon vorher eine Alternative rausgesucht und so geht's gleich weiter nach Landshut.

LANDSHUT (10. April 2022)

 

Vor den Toren der Stadt, gleich unterhalb der Burg Trausnitz, befindet sich ein riesiger Parkplatz. Hier haben wir die freie Auswahl wo wir stehen möchten. Hinter uns das Städtchen, vor uns die Isar. Leider sind wir diesmal nur auf der Durchreise, deshalb sparen wir uns die Besichtigung des Städtchens für unseren nächsten Besuch auf. 

Aber einen kurzen Spaziergang der Isar entlang lassen wir uns natürlich nicht entgehen, denn nicht nur wir, sondern auch Jason und Shadow wollen sich die Beine vertreten.  Dabei treffen wir am nächsten Morgen auf den 'Cesar Millan von Bayern', wie er uns stolz erzählt. Anfänglich ist er etwas enttäuscht, dass wir nicht gleich vor Ehrfurcht erstarren - aber danach haben wir dann doch noch ein nettes Gespräch und er relativiert seine Aussagen als er merkt, dass wir ganz anders mit unseren Hunden umgehen als der berühmtberüchtigte TV-Star.  


 

DINGOLFING - oder wie ein Rüde zur Hündin mutiert (11. April 2022)
Auf dem schön angelegten kostenlosen Stellplatz lernen wir nicht nur die schöne Gegend kennen, sondern auch noch einen 'richtigen' Bayrischen Hundehalter.

Denn als wir vom Spaziergang zurückkommen, kommt uns erneut der unangeleinte Dobermann entgegengelaufen, den wir schon beim Gehen weggeschickt haben - dahinter drei weitere grosse Hunde. Auf Monikas Bitte, die Besitzer sollen die Hund doch bitte zurückholen, winken sie uns fröhlich zu, machen aber keine Anstalten irgendetwas zu unternehmen. Als Monika kurzentschlossen auf den Dobermann zuläuft, reagieren sie dann doch und rufen uns zu, ob unsere Hündin vielleicht läufig sei. Monikas Antwort kommt prompt: "Oh ja" :D 

Da kommt dann ganz schnell Hektik auf. Der Besitzer des Dobermanns kraxelt ganz schnell den Hang hoch, um seinen Hund abzuholen (die anderen haben schon vorher abgedreht). Dafür dürfen wir uns anschliessend seine Moralpredigt anhören, wie man nur mit einer läufigen Hündin auf den Stellplatz kommen könne. Denn schliesslich seien wir hier in Bayern, da gäbe es keine Leinenpflicht und die Hunde können es gut untereinander regeln ...
So schnell werden aus unseren Rüden läufige Hündinnen :D.

 

LABERWEINTING (12. April 2022)
Wieder ein Platz, der ganz nach unserem Geschmack ist: Einsam in der Natur gelegen, Wandermöglichkeiten direkt vor der WoMo-Tür und erst noch eine (einfache) Einkehrmöglichkeit beim netten Betreiber.

Auf dem grossen Platz, den wir nur noch mit einem anderen Wohnmobil teilen, haben die Hunde jede Menge Spass beim gemeinsamen Spiel mit Monika und auch für kleine Kunststücke bleibt Zeit. Und weil wir hier ein paar Tage bleiben, wird auch kurzerhand das Hundemobil ausgepackt und Jason darf sich chauffieren lassen, was er sichtlich geniesst (gerade rechtzeitig geübt, wie sich bald zeigen wird).
Shadow durfte es ja bereits als Welpe/Junghund nutzen. Aber jetzt, wo er Jason drin sieht, gefällt es ihm deutlich besser als damals. Zumindest so lange es noch Kekse gibt und nicht gross bewegt wird. 

 

BERATZHAUSEN an der schwarzen Laber  (15. April 2022)
Die Friesenmühle, unser nächster Halt, ist ideal gelegen, um eine liebe Kollegin zu treffen und mit ihr einen schönen Spaziergang an der Schwarzen Laber zu machen. Dabei erzählt sie uns, dass sie hier oft mit ihren beiden, inzwischen leider verstorbenen Hunden, unterwegs war und zeigt uns die vielen Stellen, die sie so geliebt haben. Sie bringt gottseidank ganz viel Zeit mit, denn wie sich zeigt, geht ihr und Monika der Gesprächsstoff nicht aus. Und wenn die Uhr nicht Mitternacht geschlagen hätte, sässen sie wohl immer noch zusammen. Selbst Shadow fühlt sich sichtlich wohl bei ihr und wir müssen nicht schlecht lachen, als plötzlich ihr kleiner Finger in seinem Nasenloch steckt - keine Ahnung wie er das geschafft hat. Und so war für alle ein rundum gelungener Tag <3 

Am nächsten Tag geniessen wir die Laber noch einmal für uns alleine. Diesmal steigen Dieter und die Hunde jedoch noch die Hügel hoch, während Monika wegen ihres Beines den Weg zurückgeht.


Und unser jüngster, Shadow, geniesst dazwischen auch mal eine kleine Spieleinheit und zeigt dabei, wie akrobatisch er springen kann. 

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Monika & Dieter Oberli