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Lido di Tarquinia

 

Unsere nächste Etappe führt uns zu einem traumhaften Stellplatz. Auf der Fahrt dorthin nutzen wir noch die offizielle Ver- und Entsorgung bei einer Tankstelle. Das war ein toller Entscheid, denn so können wir hier eine Woche stehen bleiben. Abgesehen vom Wochenende stehen wir hier ganz alleine und können so hier auch die kurzen Spaziergänge rund um den grosszügigen Platz machen. Und auch hier begegnen wir wieder den Spuren der Etrusker. 

 
Am nächsten Tag erkunden wir den Strand entlang des Naturschutzgebietes. Wieder einmal treffen wir nur am Anfang auf andere Spaziergänger, danach gehört auch dieser Strand uns alleine.  

 

Ein Blick über den Zaun zeigt uns eine vielfältige Vogelwelt. Selbst Flamingos leben hier in den "Salinen von Tarquinia" - einst die einzigen Salzpfanne in der Region Latium. 1980 wurde das Gebiet aufgrund der zahlreichen Zug- und anderen Vögel zum Naturschutzgebiet und 1997 die Salzgewinnung eingestellt.

 

Am nächsten Tag zeigt es sich auch hier einmal mehr wie verwöhnt wir in der Schweiz mit Spazier- und Wanderwegen sind. Denn wir werden auf dem Feldweg von einem Dobermann vertrieben und auf der schmalen Strasse von einem Herdenschutzhund zurückgeleitet. Bei Beiden haben wir nicht lange diskutiert, dass wir doch nur spazieren wollen. 

 

Und so geht es tags darauf wieder an den Strand. Diesmal aber durch die Strassen des Dörfchens, wo wir so oft lautstark von den Hunden in den Gärten begrüsst werden. Diesmal sind aber alle Tore geschlossen und wir kommen gefahrlos an den Strand. Und weil heute Sonntag ist, ist dieser für einmal gut besucht. Eigentlich wollten wir uns noch ein Eis gönnen, wenn schon mal etwas geöffnet ist. Aber als wir die lange Schlange sehen, beschliessen wir, dass es auch ohne Eis geht. 

 

Am nächsten Tag gehört nicht nur der Stellplatz wieder uns alleine sondern auch der Strand. Und so besuchen wir noch einmal den Strandabschnitt beim Dorf. Unterwegs knappert Jason plötzlich an einem Baumstamm und wir wundern uns kurz über sein neuestes Altermödeli, bis wir sehen, was er tatsächlich macht: Auf seiner Seite hängen Muscheln, die er gerade genüsslich knackt :o  Gottseidank hat er sie gut vertragen. Und weil wir sehen, dass die restlichen Muscheln noch leben, beschliessen wir den Stamm die ca. 8m bis zum Wasser zu schleppen, damit die Flut die Muscheln überspülen kann.

Und als wir sie am folgenden Tag noch einmal besuchen, sehen wir, dass sie sich deutlich besser fühlen als auf dem Trockenen. 


Ein letzter Spaziergang am Strand bevor wir hier unsere Zelte abbrechen. 

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Monika & Dieter Oberli